Backkurse
Die Backkurse waren immer ein besonderes Anliegen von Hans Gradwohl, dem Begründer der Bio-Vollwertbäckerei Gradwohl. Hans Gradwohl genießt jetzt seine verdiente Pension und hat seine Lieblingsaufgabe, die Backkurse, in die Hände seines Sohnes Peter gelegt.

Peter Gradwohl ist nicht nur ein begnadeter Bäcker, sondern auch ein Mann, der mit seiner Begeisterung anstecken kann. Das lebt er heute in den von ihm geführten Backkursen aus. Dort möchte er die Freude am Umgang mit dem Bio-Vollkorn, mit natürlichen Zutaten weitergeben und den Menschen zeigen, wie in der Bio-Vollkornbäckerei Gradwohl gebacken wird: mit der Hand. Während man selber knetet, rollt und füllt, bekommt man ein Gefühl von der engen, sehr liebevollen Beziehung zu den Backwaren und nimmt viele Tipps und Tricks der Familie Gradwohl mit nach Hause.

Folgende Backkurse werden angeboten:
- Osterbackkurs
- Weihnachtsbackkurs
- Brotbackkurs
Sobald Termine für das Jahr 2013 feststehen, werden wir diese hier veröffentlichen.
Anmeldung in der Zentrale unter der Tel. Nr. 02618-2273 oder per email: office@gradwohl.info
Brotmuseum

In jahrelanger, liebevoller und sorgfältiger Arbeit hat Hans Gradwohl das Pannonische Brotmuseum aufgebaut.
Dazu hat er über die Zeit teilweise einzigartige Ausstellungsstücke gesammelt, gelesen, geforscht und recherchiert. Und so kann niemand interessantere Geschichten und Begebenheiten über die 5000-jährige Brotgeschichte erzählen als er. Das Brotmuseum zeigt drei Themen- kreise:
Erster Raum – Vom Korn zum Mehl
- Geschichte der Getreidesorten, des Ackerbaus, der Ernte und der Vermahlung. Von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart.
- Original 1000 Jahre alte Getreidekörner, steinzeitlicher und römischer Mahlstein, Originalmodell der Podersdorfer Windmühle, Sicheln aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit u. v. m.
Die Kultivierung der Langsamkeit

In der Bio-Vollwertbäckerei Gradwohl ist die Zeit stehen geblieben. Und darauf sind wir besonders stolz. Hingabe, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl für jedes einzelne Stück bestimmen den Rhythmus der Backstube. Alles beginnt mit dem langsamen, bedächtigen Mischen des Teiges. Wir geben den Händen – feinfühlig und talentiert – Zeit, mit den ausgesuchten Zutaten behutsam umzugehen und den Teig so lange zu kneten und zu rühren, wie er es eben braucht, um besonders fein und saftig zu werden.
Nach dem langsamen Mischen kommt die lange Gärzeit. Lange genug, damit sich die Geschmacksstoffe voll entfalten können. So wie es die Natur bestimmt hat, mit allem, was die Sonne und die gesunde, kräftige Erde den Körnern mitgegeben haben. Dann erst wird geformt und gefüllt.
Und selbst beim Backen lassen wir uns Zeit.
Handarbeit

Handarbeit – das ist eine liebevolle, enge, sehr persönliche Beziehung zu den Backwaren. Jedem Brot, jedem Gebäck, jedem Kuchen sieht man die Liebe und Überzeugung an, mit der unsere Bäckerinnen und Bäcker kneten, rollen, falten, füllen, vollenden. Keine zwei Weckerln, Striezel oder Plunder sind exakt gleich. Die Hände machen den Unterschied, ihre Intuition, ihr Feingefühl. Sie spüren, wenn der Teig einmal etwas länger geknetet werden will, wenn von da noch etwas fehlt oder von dort noch etwas beigemengt werden.





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