
Gebackene Holunderblüten
Wie zu Großmutters Zeiten.
125 g Weizenvollkornmehl
35 g Butter
ca. 200 g Milch
2 Eier
10 g Rum
1 Prise Salz
8 Holunderblüten
Wir laden Sie ein, einen sonnigen Frühlingsspaziergang zu machen und dabei Holunderblüten zu sammeln. Zuhause die weißen Holunderblüten mehrmals durch lauwarmes Wasser ziehen und auf einem Sieb gut abtrocknen lassen.
Dann in eine Pfanne soviel Kokosfett geben, dass im zerlassenen Zustand eine Höhe von zwei Fingerbreit erreicht wird. Milch, Butter und Salz in eine Schüssel geben und aufkochen. Das Weizenvollkornmehl langsam dazurieseln lassen und unter ständigem Rühren solange Rösten bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Vom Feuer nehmen und ein Ei nach dem anderen in den heißen Teig einrühren, bis eine glatte, dressierfähige Masse entsteht. Der Rum wird zum Schluss untergemischt. Die getrockneten Holunderblüten bis zu den Stängeln langsam in den Backteig tauchen, dann am Stängel hochheben und den Teig etwas ablaufen lassen. Jetzt ins heiße Backfett (Backtemperatur ca. 170 Grad) so einlegen, dass die Stängel aus dem Fett herausragen. Die Holunderblüten müssen gut von dem Kokosfett umschlossen sein.
Wenn der Teig goldgelb ist, die Holunderblüten mit der Backschaufel aus dem Fett nehmen und auf einem vorbereiteten, dick mit Küchenrolle unterlegtem Gitter abtropfen lassen. Dann auf einem Teller anrichten und je nach Vorliebe mit Bio-Rohrohrzucker oder geriebenen Haselnüssen bestreuen.






