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Brotmeditation

Oktober 25, 2020 Julia´s Blog, Neuigkeiten

Stressfrei mit Brot

Ja, ihr habt richtig gelesen. In diesem Blogbeitrag geht ums um Stressreduktion. Das Jahr ist wie im Flug vergangen und kaum war der Frühling da, können wir uns jetzt schon Gedanken um das perfekte Weihnachtsgeschenk machen. Der Arbeitsalltag hat uns nach dem verdienten Sommerurlaub auch wieder gepackt und wir sind in unserem Rhythmus drinnen. Aber nicht nur der Arbeitsstress, auch der Freizeitstress packt uns manchmal, ohne es direkt zu merken. Positiver Stress fördert und ist gut für die Motivation, doch zu viel soll es nicht werden.

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Ich habe vor nun schon mehr als einem Jahr das Meditieren für mich gefunden. Eine Meditation nimmt dir zwar den Stress nicht ab, aber man wird stress-resistenter und geht besser mit Stress-Situationen um. Vor allem fühlt man sich danach frischer. Oft helfen schon 3 Minuten reines durchatmen. Außerdem wird man kreativer sowie lösungsorientierter.

Auch ich möchte euch heute eine Meditation vorstellen – aber eine etwas andere Meditation.

Und zwar eine Brotmeditation die bereits 1994 von Willi Dungl und meinem Großvater Mag. Dr. Hans Gradwohl in dem Buch „Dungls Vollwert Backbuch“ geschrieben wurde. Die beiden Gesundheits-Pioniere wussten schon damals die Meditation zu schätzen. Also wenn ihr Zeit habt –  dann zieht euch kurz zurück in ein stilles Zimmer und lauscht der angenehmen Atmosphäre.

Macht es euch gemütlich und wann immer ihr bereit seid, könnt ihr mit der Brotmeditation beginnen:

„Schneiden Sie ein Stück frisches Vollkornbrot vom Laib. Nehmen Sie es bewusst in die Hand.

Setzen Sie sich in einen bequemen Stuhl, besser noch in einen Polstersessel.

Riechen Sie an Ihrem Stück Brot. Nehmen Sie diesen Geruch ganz bewusst auf. Es soll für Sie in diesem Augenblick nichts anderes auf der Welt geben als diesen köstlichen Duft.

Stellen Sie sich vor: ein Kornfeld wogt in der Sommersonne. Sie hören, wie der Wind leicht darüberstreicht, wie er durch Millionen Halme fährt…

Brechen Sie ein Stück des Brotes ab. Seien Sie sich dieser rituellen, dieser fast kultischen Handlung bewusst.

Nehmen Sie einen Bissen Brot in den Mund, kauen Sie ihn sehr bewusst und sehr langsam. Ganz, ganz langsam. Lassen Sie vor Ihrem inneren Auge wie einen Film folgende Bilder ablaufen: einen Bauern, der das Korn sät; den Augenblick, wie aus das Wachsen des Halmes; die wogende Ähre; die Getreideernte; das Dreschen; das Mahlen des Korns in der Mühle; das neue entstehende Leben im Sauerteig; der Duft in der Bäckerei….

Unser tägliches Brot gib uns. Heute. Uns allen.

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Ich hoffe diese kleine, feine Meditation hat euch gefallen und ein wenig Stress reduziert. Am besten klappt die Meditation übrigens mit eurem Lieblingsbrot. 😉

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