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Brotmythen

Oktober 11, 2016 Bio, Julia´s Blog

Brotmythen

Habt ihr schon mal etwas über Brotmythen gehört? Ich durfte bereits in den Genuss der lustigsten und absurdesten Überlegungen kommen. Von einigen Kunden, die ich in den Jahren schon kennen lernen durfte, habe ich schon die unterschiedlichsten Sachen über Brot gehört. Heute ist es meine Aufgabe, ein bisschen Detektiv zu spielen und euch ein bisschen über Brot aufzuklären!

Brot 1

  • Brot ist ein Dickmacher

Es mag wohl der bekanntestes Mythos überhaupt sein, zugleich ist es aber auch der Absurdeste. Denn ob man nun zunimmt oder nicht, hängt immer von der Menge ab, die man verzehrt. Im Brot steckt weder etwas schädliches, noch führt es bei einem ausgeglichenen Essverhalten zu Gewichtszunahme. Man sollte sich nicht auf das Brot selbst konzentrieren – sondern eher was man auf das Brot gibt. Also lieber die Scheibe Brot etwas dicker schneiden und dafür weniger belegen – ist besser als weniger Brot und viel Belag.

 

  • Gewisse Brotarten machen schlank

Nun hier kann ich nur sagen, dass eine Kalorie auch eine Kalorie bleibt. Man nimmt also nicht automatisch ab, wenn man Brot ist. Wenn man aber zum Beispiel auf Vollkornbrote zurückgreift, hat man auch ein längeres Sättigungsgefühl – was aber noch immer nicht bedeutet, dass man automatisch davon abnimmt.

 

  • Je härter & krosser die Kruste des Brotes – desto besser ist die Qualität

Nun das liegt wohl im Auge des Betrachters. Denn es ist mehr oder weniger der persönliche Geschmack, der bestimmt, ob die Kruste des Brotes in seiner Krossigkeit schmeckt oder nicht. Es gibt hier keine wissenschaftliche Formel oder Gleichung, dass zum Beispiel eine Kruste von 0,5cm die Qualität Nummer 1 hat. Jedoch hat die Kruste etwas mit dem Wasseranteil zu tun. Denn in der Kruste selbst steckt weniger Wasser als im restlichen Teil des Brotes und somit eine gute Vorbeugung gegen schnellen Befall von Schimmel.

 

Brot 2

  • Je dünkler das Brot, desto mehr volles Korn ist darin

Achtung, hier gibt es verschiedene Sachen zu beachten!

Es hängt nämlich davon ab, ob nur die Kruste oder auch der Teig selbst dunkel ist. Ist der Teig auch dunkel, ist er meist aus dem vollen Korn verarbeitet. Es wurde also das ganze Korn mit all seinen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen verwendet und verarbeitet. Das ganze Korn verleiht dem Brot dann diese dunkle Farbe und ist somit auch gesünder als normales Brot. Aber auch hier gibt es ein paar Tricks mancher Bäckereien und Aufbackshops zu beachten. Viele färben das Brot ein – also immer auf das Etitkett schauen, wie viel Vollkornmehl tatsächlich verwendet wurde, um das Brot ‘dunkel’ zu machen. Aber ich kann euch mit gutem Gewissen versichern, dass ihr in unseren Broten keine Spur von Farbstoffen findet und reinstes Vollkornmehl steckt. Aber auch die Art und Weise, wie das Brot gebacken wird, kann zu einem dünkleren Teint führen. Also lasst euch nicht täuschen und fragt lieber noch einmal nach!

 

  • Vielkornbrot ist gleich Vollkornbrot

Das stimmt nicht ganz. Denn wie die Leitsätze des deutschen Lebensmittelbuches, gibt es auch in Österreich den Codex Alimentarius Austriacus – der besagt, dass ein Vollkornbrot aus mindestens 90% Vollkorn Roggen- und Weizenvollkornerzeugnissen bestehen muss. Viele Körner werden nebenbei auch nicht als Volllkorn bezeichnet, wie zum Beispiel Kürbiskern oder Leinsamen. Das bedeutet wenn zwar viele Körner drinnen sind mag dies zwar gut und gesund sein, jedoch muss es nicht automatisch heißen, dass es aus Vollkornerzeugnissen besteht. Wenn also Dreikornbrot steht, werden für die Körnerzahl nur die Getreidearten gezählt. Aber auch hier könnt ihr versichert sein, denn unsere Devise lautet: Wo volles Korn drauf steht, ist volles Korn drinnen. Dafür stehen wir und damit wollen wir euch verwöhnen!

Brot 3

Ich hoffe ich konnte euch über etwaige Brotmythen ein bisschen aufklären. Falls ihr noch Fragen habt, zögert nicht und schreibt mir!

 

Eure Julia

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